Klein-Ziethen (Landkreis Barnim)

Robin Villain

Verwaltungszugehörigkeit

  • Uckermark (Stolpirischer Kreis) – bis 1815
  • Regierungsbezirk Potsdam / Kreis Angermünde – 1815/16 bis 1947
  • Kreis Angermünde – 1947 bis 1952
  • Bezirk Frankfurt (Oder) / Kreis Eberswalde – 1952 bis 1990
  • Kreis Eberswalde – 1990 bis 1993, Landkreis Barnim – ab 1993

Lage, Ortsname, Alter und Naturraum

Im heutigen Landkreis Barnim, in der historischen Uckermark gelegenes, kleines Straßendorf an der Bundesstraße 198 zwischen Joachimsthal und Angermünde. Die etymologischen Wurzeln des Ortsnamens sind im Urslawischen zu suchen: Von „Sitʼn“ herstammend, bedeutet „Ziethen“ so viel wie „Riedgras“ oder „Binsen“, worin sich die Erinnerung an einen, im späten 19. Jahrhundert trocken gelegten See(-bruch) erhalten hat (Manoury 1961, 81, 131; Brandenburgisches Namenbuch 1996, 270). Das sekundäre Bestimmungswort „parvam“ (CDB, A XIII, Nr. LX) bzw. „lutken“ (z.B. CDB, A XIII, Nr. CXXVI) für „klein“ wird relational und in Abgrenzung zu Groß-Ziethen erklärlich, bezeichnet also das kleinere Dorf gleichen Namens. Die Ausstattung mit Pfarrhufen erlaubt Rückschlüsse auf das Alter: Bedingt durch einen steigenden Getreidebedarf während des Landesausbaus (13. Jahrhundert) war es in Gebrauch gekommen, größere Feldmarken abzustecken (Schlesinger 1975; Schultze 1989).  Mit anderen Worten gesagt, die Dörfer wurden größer. Im Ergebnis erhielten auch die neu eingerichteten Pfarreien mehr Hufen (Schlesinger 1964, 29ff.), so verfügte die Kirche in Groß-Ziethen 1375 über vier, diejenige in Klein-Ziethen nur über zwei Hufen (Landbuch, 154, 157). Dies kann als Hinweis darauf verstanden werden, dass Klein-Ziethen einer früheren Siedlungsperiode angehört und vor dem 13. Jahrhundert gegründet wurde. Ursprünglich wohl eine slawische Fischersiedlung am besagten See(-bruch), konnte das Dorf von dem naturräumlichen Reichtum zehren, welchen ihm das sogenannten „Parsteiner Becken“ bzw. die Grundmoränenlandschaft bot (Gley 1926); von fruchtbarem Geschiebelehm durchzogene Böden gaben allzeit die Gewähr für ertragreiche Landwirtschaft (Dormeyer 1926, 30ff.).

Vom markgräflichen Lehen zum Kloster- und Amtsdorf (13. bis 16. Jahrhundert)

Zunächst ein Lehen des Fritso de Crummense, erwarb Hermanno de Arnstorppe Klein-Ziethen im Jahr 1329 „cum omnibus suis pertinentiis, cum omni jure, cum omni precaria, cum omnibus fructibus, commodis et utilitatibus, judiciis et curruum servitiis“ (CDB, A XIII, Nr. LX); der Kauf beinhaltete also alle Abgaben, die Gerichtshoheit sowie auch Wagendienste. 1375 umfasste die Feldmark insgesamt 22 Hufen (Landbuch, 154). Am 22. November 1466 verkauften die Brüder Frederyck und Cristoffell van Arntstorp „dath dorp lutken Czythen, beleghen by grothen Czyten nedderwarth an deme szee“ für 625 gute rheinische Gulden an das Zisterzienserkloster bei Chorin (CDB, A XIII, Nr. CXXVI-CXXVIII). Mit der Säkularisation von 1542 in landesherrlichen Besitz übergegangen, wurde das Kloster zum Domänenamt Chorin umgebildet. Dessen Amtsinventare führen spätestens seit 1573 ein ca. 150 Morgen umfassendes Vorwerk bei Klein-Ziethen. Die hand- und spanndienstpflichtigen Kloster-, später dann Amtsbauern aus Klein-Ziethen werden hierhin, also zum besagten Vorwerk, ihren Dienst getan haben (Ortslexikon, 1169).

Von dem Verkauf 1466 ausgenommen waren allerdings sechs Hufen und drei Kossätenstellen, die weiter im Besitz des Hynryck Arntstorp verblieben (CDB, A XIII, Nr. CXXVI-CXXVIII). Klein-Ziethen muss im 14. oder frühen 15. Jahrhundert also unter den Familienangehörigen aufgeteilt worden sein, ein Vorgang innerhalb des brandenburgischen Adels, wie er im späten Mittelalter vielfach zu beobachten ist (Hahn 1979, 16-21). Dieses adlige Gut erhielt sich eingestreut in die klösterlichen bzw. domanialen Besitzungen bis in das 19. Jahrhundert. In den 1840er Jahren von einem Gutsbesitzer Otto aufgekauft, wurde es zum Etablissement „Luisenfelde“ zusammengelegt (Ortslexikon, 1170).

Waldensische Glaubenstraditionen (14. und 15. Jahrhundert)

Zu den inneren Verhältnissen Klein-Ziethens im Mittelalter, zu Religiosität, Gemeinde- und Geistesleben geben die Quellen kaum Auskunft. Umso bedeutsamer ist daher eine kulturgeschichtliche Entwicklung des 14. und 15. Jahrhunderts: Im April des Jahres 1458 fand ein größerer Inquisitionsprozess in Berlin statt; befragt wurde u.a. ein gewisser „Johannes Goreß, schultetus de parva Cziten“ (Inquisitionsverfahren Berlin, 296). Die Anklage lautete auf Häresie. Goreß stand in Verdacht, ein Waldenser und Schüler des Wanderpredigers Matheus Hagen aus Selchow zu sein. Er wiederrief, doch mussten die „villani ville Parvacziten“ (Inquisitionsverfahren Angermünde, 305), also die gesamte Bauerngemeinde von Klein-Ziethen, zwei Monate später im Juni 1458 in Angermünde erscheinen und aussagen. Schon 1392-1394 war in Stettin ein „Ketzergericht“ gehalten worden; zu den Delinquenten zählte u.a. ein Clauss Walther aus „groten Czyten prope Newenstat“ (Inquisitionsverfahren Stettin, 159). Man warf ihm vor, den waldensischen Lehren anzuhängen. Entsprechende Glaubenstraditionen scheinen in der Gegend um Klein-Ziethen aber noch weiter zurückzureichen. So vermutet die Forschung, dass ein Ketzergericht in Angermünde bereits 1336 Waldenser verurteilt hatte (Kurze 1975, 4-5). Über ein Fortleben entsprechender Traditionen im 16. Jahrhundert liegen keine Nachrichten vor, vermutlich sind sie in der lutherischen Reformation aufgegangen.

„Peuplierung“ (17. Jahrhundert)

Im Dreißigjährigen Krieg bzw. im uckermärkischen „Schreckensjahr“ 1637 wüst gefallen (Enders 2008, 327-329), sind Mitte des 17. Jahrhunderts erste Versuche zu beobachten, das Land wieder zu bevölkern – zu „peuplieren“. So wurde Klein-Ziethen 1652 an den Brabanter Johann Peter Verrage ausgetan, um „etliche Hausleute aus Holland“ anzuwerben (Paech 1936, 20). Da sie aber Handwerker und mit Ackerbau kaum vertraut waren, zog das Gros wieder ab (Paech 1936, 21). Unter anderen Vorzeichen vollzog sich die Ansiedlung französischer, wallonischer und pfälzischer Glaubensflüchtlinge nach 1685, etwa 20.000 fanden in Brandenburg-Preußen ein Refuge (Asche 2006, 409ff.). Die ca. 600 Kilometer lange Poststraße nach Berlin-Cölln nehmend (Paech 1936, 7), erreichten 16 wallonische Familien aus Wasmes und der Pasturage de Carignan bei Mons (Hennegau) im Juli 1686 das Dorf (Manoury 1961, 83-85). Da die Äcker noch brach lagen, bereitete das Siedlungswerk einige Mühe, in „ein Paradies kamen sie also nicht“ (Manoury 1961, 82). Wie allen Refugies wurden auch ihnen zahlreiche, 1685 im „Edikt von Potsdam“ formulierte Sonderrechte eingeräumt. Das mitgebrachte Vermögen entschied darüber, wie viele Hufen ein Bauer erwerben konnte (Abb. 1). Die Häuser wurden überwiegend auf „teutsche Manir“ ausgeführt, d.h. Stall und Scheune standen gesondert vom Wohngebäude (Abb. 2). Noch im 17. Jahrhundert berief man einen Schulzen und eröffnete den Dorfkrug. Insbesondere der Tabakanbau kam Klein-Ziethen sehr zugute und hob die Einnahmen; unter den Tabak pflanzte man Wruken oder Kohlrüben, z.T. für den eigenen Verzehr, z.T. für die Viehfütterung. Die Seidenraupenzucht fand dagegen kaum Anklang. (Manoury 1961, 83ff.).

Kampf um Privilegien (18. und 19. Jahrhundert)

Das „Edikt von Potsdam“ hatte einen Rechtsanspruch geschaffen, welchen man den Refugiés später bestritt. War ihnen Kurfürst/König Friedrich III./I. noch sehr gewogen, kühlte das Verhältnis unter Friedrich Wilhelm I. spürbar ab (Asche 2006, 261ff.; 504ff.). Insbesondere den Generalpächtern von Chorin und Grimnitz war es ein Ärgernis (Müller 1981, 316ff.), Klein-Ziethen im Besitz so weitgehender Privilegien zu wissen. Mit erstaunlicher Beharrlichkeit versuchten sie bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, die Dienste von „französischen“ und deutschen Bauern zu egalisieren; erst ein Dienstreglement von 1751 anerkannte ihre Freiheit von Frondiensten (Manoury 1961, 93). Obwohl die Refugiés seit 1686 im erblichen Besitz ihrer Höfe waren, mussten sie 1829 noch einmal 1906 Taler geben, Anlass war das sogenannte „Regulierungsedikt“ vom 14. September 1811. Spätestens mit dem Jahr 1829 fielen dann alle Rechtsunsicherheiten fort bzw. hörten die Privilegien auf, einen rechtlichen Sonderstatus zu beschreiben. Niemand konnte den Refugiés mehr ernstlich in Abrede stellen, frei über Person, Hab und Gut zu verfügen. 1843 brach die Separation über Klein-Ziethen herein: Man erzwang von den Gemeinden, ihre alten Feldmarken zu reorganisieren. Ursprünglich hatte jede Hufe Anteil an drei Gewannen (Sommer- und Wintergetreide, Brache), daher auch Dreifelderwirtschaft genannt. Im Zuge der Separation wurden alle Böden nach ihrer Güte bewertet, die Gewanne kassiert und neue, arrondierte Äcker ausgegeben; die Folge war u.a. eine weitgehende Entfremdung der Bauern von ihrem angestammten Land (Manoury 1961).

Kirche, Schule und Gottesdienst (18. und 19. Jahrhundert)

Da Groß- und Klein-Ziethen einen Pastoralsprengel bildeten, jeweils mit eigener Körperschaft der Kirchenältesten oder Anciens, auch Consistoire genannt, wirkten die Pastoren „alternative“ in beiden Dörfern; ihren Sitz hatten sie 1691 in Groß-Ziethen genommen. In Klein-Ziethen besaß die Kirche zwei Hufen und Wiesen mit Scheunen, die ein Pfarrbauer gepachtet hatte. In jedem Dorf hielt man einen „französischen“ Lehrer, bis 1939 amtierten sie zugleich als Küster und Kantor. Für den Unterricht standen schon im 17. Jahrhundert eigene Schulgebäude zur Verfügung, wo die Lehrer mit ihren Familien wohnten. Die Gottesdienstsprache war im 18. Jahrhundert noch Französisch, was für alle liturgischen Elemente galt, also Predigt, Gebete, Schriftverlesungen usw. Theologisch hielten sich die Pastoren am Katechismus von Jean Calvin und Superville, der Heidelberger kam später in Gebrauch (Manoury 1961).

Die Dorfkirche von Klein-Ziethen, im Kern ein rechteckiger Feldsteinbau des 13. oder frühen 14. Jahrhunderts (Ortslexikon, 1171), das Schiff wurde im frühen 18. Jahrhundert erneuert, der Turm erst um 1752 errichtet (Manoury 1961, 93) (Abb. 3), war im Inneren „streng reformirten“ Charakters (Deveranne 1893, 5). Nur drei colorierte Abbildungen hielten im Laufe der Zeit Einzug: Eine Tafel mit dem Dekalog in französischer Sprache (Manoury 1961, 94) (Abb. 4) sowie zwei Ölgemälde, eines zeigte Jean Calvin, das andere Huldrych Zwingli (Deveranne 1893, 5); über deren Herkunft liegen keine Nachrichten vor. Eine Orgel erwarb man erst in den 1880er Jahren (Manoury 1961, 124).

Assimilierung und jüngere Vergangenheit (19. bis 21. Jahrhundert)

Die Identität als „Refugié“ verlor im 19. Jahrhundert zusehends an Profil; erste, untrügliche Anzeichen machten sich im 18. Jahrhundert bemerkbar: Konnten um 1762 noch viele Kinder „deutsch ebenso gut wie französisch“ lesen, wurde der Unterricht ab 1768 nur auf Deutsch gehalten. Zum Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 1801 predigte der Pastor in deutscher Sprache, schon am 17. März 1804 hielt er den gesamten Gottesdienst auf Deutsch (Manoury 1961, 98, 109, 117). Scheinbar war es im 18. Jahrhundert noch Gewohnheit, dass alle Familien allsonntäglich in der Kirche erschienen. Verlässliche Angaben dazu liegen erst für das Jahr 1879 vor: In Klein-Ziethen wohnten demnach 450 Personen, davon noch 175 Reformierte und 275 Lutheraner; zum Gottesdienst kamen nur 30 bis 40 Besucher (Manoury 1961, 124). 1942 schließlich lebten in Klein-Ziethen noch 45 Reformierte, dem standen 320 Lutheraner gegenüber. Etwa im gleichen Zeitraum hatten viele Höfe ihren Besitzer gewechselt: Saßen Ende des 17. Jahrhunderts noch 16 Refugiés auf je einer Halbbauernstelle, hatten 1826 noch sechs, 1926 noch drei und 1942 hatte noch ein direkter, männlicher Nachfahre die Stelle seines Vaters inne (Manoury 1961, 132).

Von der sozialistischen Bodenreform nach 1945 erfasst, wurden vier Güter mit einer Fläche von 775 ha enteignet – darunter das Etablissement Luisenfelde. 1951 bestanden 74 landwirtschaftliche Betriebe in Klein-Ziethen, deren Ausstattung bis zu 15 ha betrug. Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) Typ III – also inklusive der bäuerlichen Betriebe und ihres Geräts (Schmidt 2009, 144ff.) – zählte 1960 schließlich 111 Mitglieder und bestellte eine Fläche von 655 ha. 1975 wurde sie mit der LPG von Groß-Ziethen und Senftenhütte zusammengelegt (Ortslexikon 1986, 1170). Auch heute prägt die Landwirtschaft noch Klein-Ziethens Umgebung, viele der ehemaligen LPG-Flächen werden von Großagrarunternehmen bewirtschaftet. Nördlich der landwirtschaftlichen Nutzflächen, einige Kilometer vom Dorf entfernt, erstreckt sich das UNESCO Weltnaturerbe „Grumsiner-Forst“.

In der jüngeren Vergangenheit ist ein Trend dahin zu beobachten, dem historischen Werden Klein-Ziethens wieder verstärkt Aufmerksamkeit zuzuwenden – wovon u.a. das jährliche „Kartoffelfest“ ein lebendiges Zeugnis gibt.

Quellen

Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 4 Hauptteile A-D mit 35 Bde. 1 Supplement-Bd. 5 Register-Bde. Herausgegeben von Adolph Friedrich Riedel. Berlin 1838-1869 [Zitiert als CDB]. [siehe: Hier]

Gesta archiepiscoporum Magdeburgensium zum Jahr 1336 über eine Inquisition gegen Luziferianer in Angermünde. In: Kurze, Dietrich (Hrsg.): Quellen zur Ketzergeschichte Brandenburgs und Pommerns (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 45). Berlin 1975, 61 [Zitiert als Gesta archiepiscoporum Magdeburgensium].

Inquisitionsakten über die Verfahren gegen Matthäus Hagen und andere in Berlin vom April 1458 sowie gegen Einwohner des Dorfes Kerkow in Angermünde vom Juni 1458. a. Der Berliner Prozess vom April 1458. In: Kurze, Dietrich (Hrsg.): Quellen zur Ketzergeschichte Brandenburgs und Pommerns (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 45). Berlin 1975, 288-302 [Zitiert als Inquisitionsverfahren Berlin].

Inquisitionsakten über die Verfahren gegen Matthäus Hagen und andere in Berlin vom April 1458 sowie gegen Einwohner des Dorfes Kerkow in Angermünde vom Juni 1458. b. Das Angermünder Verfahren vom Juni 1458. In: Kurze, Dietrich (Hrsg.): Quellen zur Ketzergeschichte Brandenburgs und Pommerns (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 45). Berlin 1975, 302-306 [Zitiert als Inquisitionsverfahren Angermünde].

Protokolle eines Inquisitionsverfahrens gegen Waldenser. Stettin 1392-1394. Nr. 1-195. In: Kurze, Dietrich (Hrsg.): Quellen zur Ketzergeschichte Brandenburgs und Pommerns (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 45). Berlin 1975, 77-261 [Zitiert als Inquisitionsverfahren Stettin].

Schultze, Johannes (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. In: Ders. (Hrsg.): Brandenburgische Landbücher. Bd. 2 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Hauptstadt Berlin; 8,2). Berlin 1940 [Zitiert als Landbuch]. [siehe: Hier]

Literatur

Asche, Matthias: Neusiedler im verheerten Land. Kriegsfolgenbewältigung, Migrationssteuerung und Konfessionspolitik im Zeichen des Landeswiederaufbaus. Die Mark Brandenburg nach den Kriegen des 17. Jahrhunderts. Münster 2006.

Devaranne, Eugène: Die französisch-reformierten Gemeinden zu Gross- und Klein-Ziethen in der Mark Brandenburg. Magdeburg 1893.

Dormeyer, Carl: Zur Kenntnis der Urgeschichte insbesondere des östlichen Teiles der Uckermark. In: Illustrierter Heimat-Kalender für den Kreis Angermünde auf das Jahr 1926. 1 (1926), 30-51. [siehe: Hier]

Enders, Lieselott (Bearb.): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil 8. Uckermark (= Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam; 21). Weimar 1986 [Zitiert als Ortslexikon].

Dies.: Die Uckermark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis zum 18. Jahrhundert (= Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs; 28), 2., unveränderte Auflage. Berlin 2008.

Gley, Werner: Die Besiedelung der Mittelmark von der slawischen Einwanderung bis 1624. Eine historisch-geographische Untersuchung. Stuttgart 1926.

Hahn, Peter-Michael: Struktur und Funktion des brandenburgischen Adels im 16. Jahrhundert (= Historische und pädagogische Studien; 9). Berlin 1979.

Kurze, Dietrich: Historische Übersicht. In. Ders. (Hrsg.): Quellen zur Ketzergeschichte Brandenburgs und Pommerns (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 45). Berlin 1975, 1-11.

Manoury, Karl: Die Geschichte der französisch-reformierten Provinzgemeinden. Berlin 1961.

Müller, Hans-Heinrich: Domänen und Domänenpächter in Brandenburg-Preußen im 18. Jahrhundert. In: Büsch, Otto: Moderne preußische Geschichte 1648-1947: eine Anthologie (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; 52). Berlin 1981, 316-359.

Paech, Herbert: Amt Chorin: Geschichte, Verwaltung und wirtschaftliche Grundlagen (= Arbeiten des Uckermärkischen Museums- und Geschichtsvereins zu Prenzlau; 14). Prenzlau 1936. [siehe: Hier]

Schlesinger, Walter: Bäuerliche Gemeindebildung in den mittelelbischen Landen im Zeitalter der mittelalterlichen deutschen Ostbewegung. In: Buchda, Gerhard (Hrsg.): Die Anfänge der Landgemeinde und ihr Wesen (= Vorträge und Forschungen. Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte; 8). Konstanz 1964, 25-87.

Ders.: Zur Problematik der Erforschung der deutschen Ostsiedlung. In: Ders. (Hrsg.): Die deutsche Ostsiedlung des Mittelalters als Problem der europäischen Geschichte: Reichenau-Vorträge 1970 - 1972 (= Vorträge und Forschungen. Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte; 18). Sigmaringen 1975, 11-30.

Schmidt, Klaus (Hrsg.): Landwirtschaft in der DDR: VEG, LPG und Kooperationen – wie sie wurden, was sie waren, was aus ihnen geworden ist. Clenze 2009.

Schultze, Johannes: Die Mark Brandenburg. Zweiter Band. Die Mark unter Herrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger (1319-1415). 2., unveränderte Auflage. Berlin 1989.

Vereinigtes Presbyterium des Französisch-reformierten Pfarrsprengels Groß-Ziethen (Hrsg.): Aus der Geschichte und Gegenwart der Dörfer Gross und Klein Ziethen. 1986 o. O. [Zitiert als Festschrift].

Waurer, Sophie: Die Ortsnamen der Uckermark. In: Fischer, Reinhard E.: Brandenburgisches Namenbuch. Teil 9 (= Berliner Beiträge zur Namenforschung; 10). Weimar 1996 [Zitiert als Brandenburgisches Namenbuch].

Abbildungsnachweis

Abb. 1, 2 Manoury, Karl: Die Geschichte der französisch-reformierten Provinzgemeinden. Berlin 1961, S. 81, 89.

Abb. 3 Reformierte Gemeinde Ziethen

Abb. 4 Berlin, Hugenottenmuseum, Französischer Dom.

Empfohlene Zitierweise

Villain, Robin, Klein-Ziethen (Landkreis Barnim), publiziert am 30.05.2018; in: Historisches Lexikon Brandenburgs, URL: http://www.brandenburgikon.de/ (TT.MM.JJJJ)

Kategorien

Regionen: Uckermark


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