Teupitz (bis 1900) (Landkreis Dahme-Spreewald)

Lothar Tyb'l

Verwaltungszugehörigkeit

  • Mittelmark (Kreis Teltow) – bis 1815
  • Regierungsbezirk Potsdam / Kreis Teltow – 1815/16 bis 1947
  • Kreis Teltow – 1947 bis 1952
  • Bezirk Postdam / Kreis Königs Wusterhausen – 1952 bis 1990
  • Kreis Königs Wusterhausen – 1990 bis 1993, Landkreis Dahme-Spreewald – ab 1993

Teupitz zählt zu den kleinsten und ältesten Städten Brandenburgs. Aufgrund von Strukturreformen wurden 1974 die einst selbständigen Dörfer Egsdorf, Neuendorf und Tornow eingemeindet. Die knapp 2.000 Einwohner zählende Kommune bildet seit 1992 als Verwaltungssitz das Zentrum des Amtes „Schenkenländchen“, einem Teil des Landkreises Dahme-Spreewald. Das Städtchen liegt am südlichen Ufer des Teupitzer Sees und wird wegen seiner see- und waldreichen Lage als Nah- und Erholungsgebiet von den Berlinern und Brandenburgern geschätzt (Abb. 2).

Ersterwähnung und Lage

Nachdem der Askanier Albrecht der Bär im Zuge der deutschen Ostkolonisation am 11. Juni 1157 mit der Mark Brandenburg belehnt worden war, schickten sich die Markgrafen in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts an, neben dem Barnim auch den Teltow in Besitz zu nehmen und neu zu besiedeln (Spatz 1905, 19-23, 64-65). Um die in damaliger Zeit im Grenzland zwischen der Mark Brandenburg und der Markgrafschaft Niederlausitz liegende Teupitzer Herrschaft an die Mark zu binden, belehnte Markgraf Hermann von Brandenburg um 1307 seinen Vasallen Bernt (Bernhard) von „Plotzick“ (Plötzke) mit der Burg „to dem Tuptz“. Bezeugt wird das durch zwei Urkunden aus den Jahren 1307 und 1315 (CDB, A XI, 228, 229). Wie viele der im 12. und 13. Jahrhundert entstandenen Orte liegt die Ersterwähnung nicht in der Ausnahmeform einer Gründungsurkunde vor, sondern in der beiläufigen Verfügung des Markgrafen über Holzungsrechte seiner Stadt Mittenwalde vom 11. November 1307. Wegen des wendischen Ursprungs des Namens Teupitz (tup = stumpf oder dumpf oder Eiche), der für wendische Siedlungen charakteristischen Lage auf dem geschützten, ufernahen Werder des fischreichen Sees inmitten wildreicher Wälder und der bis ins 16. Jahrhundert noch wendisch sprechenden Bevölkerung (Biedermann, Sprache, 1933, 97-100) gilt es als wahrscheinlich, dass die Burg am Ort einer wendischen Fischersiedlung oder Fluchtburg entstand (Biedermann 1933, 4-8). Über die Herkunft und Leistungen derer von Plötzke liegen erst wenige gesicherte Erkenntnisse vor (Tyb’l 2009, 13-16).

Sitz und Mediatstadt der Schenken von Landsberg, um 1330-1717

Markgraf Ludwig von Brandenburg verpfändete den Hauptteil der Lausitz im Jahre 1328 an Herzog Rudolf von Sachsen. Dieser belehnte um 1330 das meißnisch-lausitzsche Adelsgeschlecht der Schenken von Landsberg mit der Herrschaft Teupitz. Die Grenzlage war ein bestimmendes Moment der ersten Jahrhunderte der Teupitzer Geschichte und die Herrschaft ein wertvolles Ziel sächsischer, böhmischer und brandenburgischer Politik (Biedermann 1933, 4). Erst im Ergebnis der Hussitenkriege (1419-1434), in denen sich die Schenken 1431 unter den Schutz des brandenburgischen Markgrafen begeben hatten (CDB, B IV, 126), und der sich anschließenden Auseinandersetzungen wird die brandenburgische Lehnsbindung im Frieden von Guben 1462 anerkannt, allerdings noch bis 1742 unter böhmischer Oberlehnsherrschaft.

Die Vorfahren der Schenken standen bis Mitte des 13. Jahrhunderts als Burgmannen und Ministerialen auf der Burg Landsberg bei Halle im Dienst der Wettiner (Biedermann 1933, 8-34; Tyb’l 2011, 379-381). Als „Edle“, und damit nach eigenem Verständnis dem höheren Adel zugehörig, bezeichnen sich die Schenken selbst erst als Herren von Teupitz (Spatz 1905, 65). Das dokumentiert ein Inschriftstein an der Ostwand der Teupitzer Kirche mit den Worten „nobil d otto schenk d ldsb“ (Der Edle Otto Schenk von Landsberg), der wahrscheinlich während des Kirchenumbaus um 1566 dort eingemauert worden ist.

Das neue Herrschaftsgebiet der weit verzweigten Adelsfamilie umfasste neben der Herrschaft Teupitz, dem „Schenkenländchen“, zunächst auch die Herrschaft Wusterhausen (etwa 1475-1670), die Herrschaft Leuthen (etwa 1517-1721), das Städtchen Buchholz (etwa 1531-1667), die Herrschaft Seyda bei Wittenberg (etwa 1363-1501), die Herrschaft Schenkendorf bei Guben (etwa 1313-1382) und eine ganze Reihe vorübergehender Streubesitzungen, darunter die Stadt Calau, das Städtchen Werneuchen, die Festung Peitz und die Gemeinde Diedersdorf bei Teltow (Biedermann 1933, 78).

Die Wirtschaft in diesem Gebiet wurde geprägt vom Ackerbau, der Schäferei, der Fischerei, dem Weinbau auf den Hügeln rings um den See und der Waldwirtschaft. Drei Wassermühlen zählten zu Teupitz, die Hohe-, Kleine- und Mittel-Mühle (Biedermann 1934, 9-28). Durch die Schenken erfolgt der Ausbau der Burg zu einem imposanten Wasserschloss (Abb. 3, 4).

Die erste Erwähnung von Teupitz als Stadt ist 1437 datiert (Biedermann 1934, 28). In Ermangelung einer Gründungsurkunde kann von einer eigenmächtigen Handlung der Schenken ausgegangen werden. Das Stadtsiegel stellt einen Fisch dar, der ein von zwei Lilien eingerahmtes Kreuz auf dem Rücken trägt. Teupitz entwickelte sich als Herrschaftsmittelpunk der Schenken und als eine Mediatstadt, die der hoheitlichen Macht der Schenken unterstand und bis zur preußischen Städtereform 1808 nur über arg begrenzte Stadtrechte verfügte. Seinen dörflichen Charakter verlor Teupitz nicht, eine Stadtmauer, wie falsche Wappendarstellungen zeigen, besaß die Stadt nie und die Einwohnerzahl blieb immer sehr begrenzt, 1584 vermutlich nur 8 Hüfner und 32 Kossäten, 1722 50 Wohngebäude (GStA PK, I. HA, Rep. 8, Nr. 169a).

Mit der Kolonisierung vollzog sich die Christianisierung des Schenkenländchens und Teupitz wurde kirchlicher Mittelpunkt der Umgegend. Die überlieferte Sage von der Göttin Nemissa zeugt von dem einst hier vorherrschenden wendischen Götterglauben (Hoffmann 1902, 89ff.). Unter dem Patronat der Schenken wird die bereits 1346 in der Stiftsmatrikel des Meißener Bistums erwähnte Kapelle (Fidicin 1857, 39) schrittweise zu einem großen Gotteshaus ausgebaut. Im Gefolge des Übergangs Brandenburgs von der katholischen zur protestantischen Kirchenverfassung wurde der Melanchthon-Vertraute Simon Sinapius 1543 Pfarrer zu Teupitz; ihm folgte 1546-1599 Thomas Cernitius (Zernick), der das Luthertum im Schenkenländchen heimisch machte. Um 1566 erhielt die Heilig-Geist-Kirche einen Turm und ihre heutige, denkmalgeschützte Gestalt, 1692 die barocke Kanzel und 1694 eine Orgel, die noch immer zu bewundern sind (Hoffmann1902, 65ff.; Clemen 1926, 8-9; Biedermann 1934, 36-61).

Grenz- und Erbstreitigkeiten der Schenken, aber vor allem die Folgen des Dreißigjährigen Krieges zogen ihre Herrschaft in stärkste Mitleidenschaft, bewirkten Güterteilungen und Güterverkäufe, verwandelten das Schenkenländchen nahezu in eine Wüstenei, dezimierten die Bevölkerung beträchtlich und führten zum Verfall des Adelshauses. Ein Großbrand von 1687 vernichtete zudem fast die gesamte Stadt (Biedermann, 1933, 71), sodass nur die Heilig-Geist-Kirche erhalten blieb. Schließlich sahen sich die Schenken-Brüder Ludwig Alexander und Carl-Friedrich gezwungen, am 18. Dezember 1717 den lang gehegten Kaufabsichten des preußischen Königshauses nachzugeben und ihm auch ihr Stammhaus Teupitz für 54.000 Taler zu verkaufen. Damit endete die 400-jährige Schenkenherrschaft und die Zeit von Teupitz als adliger Herrschaftssitz im südlichen Brandenburg (Biedermann1933, 54-74).

Königlich-preußisches Domänengut, 1718-1812

An Teupitz interessierten den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) nur die Abgaben sowie das waldreiche Jagdgebiet. Aus dem Herrschaftszentrum der mächtigen Schenken von Landsberg wurde lediglich ein Amt der königlich-preußischen Domänenverwaltung, Wohnstatt und Sitz eines königlichen Amtmannes. Die Folge war, dass das Schloss, im Unterschied zu der ehemaligen Anlage der Schenken in Wusterhausen, wegen mangelnder Mittel für die Instandhaltung und Modernisierung immer mehr verfiel und schließlich um 1788-1791 fast vollständig abgerissen werden musste. Nur eine Hälfte des untersten Stockwerks wurde beibehalten und bereits 1769 für den Amtmann als eingeschossiger Putzbau mit Mansardendach ausgebaut (Hoffmann 1902, 26).

Eine Grabplatte an der Südseite der Kirche und eine Stele im Kirchhof erinnern an den ersten Oberamtmann Carl-Friedrich Westphal und den letzten einflussreichen Oberamtmann Ludwig Bein (1761-1803) (Abb. 5). In die Zeit ihres Wirkens fällt der Wiederaufbau der Stadt nach dem verheerenden Brand von 1687, wegen des Feuerschutzes nun nicht mehr mit schilf-, sondern mit ziegelgedeckten Dächern (Feuerordnung der Stadt 1802, in: GStA PK, I. HA, Rep. 8, Nr. 169 a) wovon die denkmalgeschützten Wohnhäuser am Markt Nr. 16 und Nr. 19 noch heute Zeugnis ablegen (Abb. 4). Als Amtsstadt verfügte Teupitz zwar über einen Rat, der aber an die Entscheidungen des Amtmanns und der Domänenkammer gebunden war.

Vom Wirken der königlichen Justiz zeugt die letzte Hinrichtung durch Rädern am 31. Januar 1769 auf dem Galgenberg (Teltower Kreisblatt 6.10.1931).

Die folgenreiche Französische Revolution und die Niederlage Preußens gegen Napoleon 1806 bei Jena und Auerstadt lösten die Stein-Hardenbergschen Reformen in Preußen aus, darunter die Städtereform von 1808. Mit ihrem Vollzug in Teupitz am 18. Dezember 1808, der Auflösung des bisherigen und Einführung des neuen Magistrats (Hoffmann 1902, 38), erlosch der Charakter von Teupitz als Mediatstadt, wurde die Stadt aus der hoheitlichen Macht der königlichen Amtmänner entbunden.

Die Finanznöte infolge der Napoleonischen Kriege und Besetzung veranlassten das Könighaus darüber hinaus, 1812 u.a. ihre Teupitzer Besitztümer an die Frau des letzten Amtmanns Bein für 69.000 Taler zu verkaufen (Hoffmann 1902, 26). Fortan existierte der „Gutsbezirk Teupitz“ rechtlich neben der Stadt Teupitz selbständig weiter.

Gutsbezirk Teupitz, 1812-1927

Nach 1812 wechselte das einstige Domänengut fünfmal den Besitzer, bis es in dem Geschäftsmann Baron Arthur von Parpart (1816-1910) schließlich 1860 einen Eigentümer fand, der es zu einer gewissen neuen Blüte führte (Hoffmann 1902, 26). Begünstigend für den Aufschwung des Gutes wirkten die Bedingungen nach der Reichseinigung 1871 und der langjährige Frieden bis 1914 (Abb. 6).

Die Anerkennung als Rittergut erreichte von Parpart, indem er den jährlichen Wirtschaftsertrag von über 1.000 Talern nachweisen konnte (Spatz 1920, 157), wozu 1875 der Verkauf der Insel „Tornow‘s Werderchen“ (BLHA, Grundbuch Teupitz Bl. 174) und 1885 von fünf Seen (TKB 5.12.1885) beitrug. Als Besitzer von 24 Seen, die zum Rittergut gehörten, unternahm von Parpart 1862 den verdienstvollen, letztlich an der Landesbürokratie gescheiterten Versuch, die erste künstliche Fischzucht in der Mark Brandenburg zu betreiben (Schulenburg 1931). Große Verdienste erwarb er sich bei der Gründung des Deutschen und später des Brandenburgischen Fischerei-Vereins.

Den Zorn der Bürger zog er sich durch einen von 1870 bis 1887 währenden Rechtsstreit um die Aufhebung der Fischerei-Rechte zu, welche die Bewohner und Kommunen rings um den See seit dem Mittelalter ausübten. In dessen Ergebnis musste er jedoch Abfindungen durch Renten oder Kapitalzahlungen leisten (Ortsarchiv Schwerin, Gerichtsprotokolle von 1881 und 1887).

Der im Mittelalter hier verbreitete Weinbau und die günstigen Anbaubedingungen auf der Schlosshalbinsel veranlassten ihn, den Anbau wieder zu beleben. An circa 1.500 m langen, freien Spalieren kultivierte er edle Trauben, die in Berliner Wein- und Delikatessläden zum Verkauf kamen, aber keinen besonderen Wein hergaben (Ortsarchiv Schwerin, Bericht von Parpart). Mit dem Tod des Gutsherrn 1910 endete diese Initiative.

1903 errichtete von Parpart eine Kettensperre an der Einfahrt zum Teupitzer See am Mochheidegraben und ließ von einem Bediensteten, im Volksmund „Kettenschulze“ benannt, Durchfahrtszoll kassieren. Er begründete diese Maßnahme mit seinen Eigentumsrechten am See. In der Stadt bildete sich 1904 daraufhin eine „Kommission zur Wahrung der öffentlichen Schifffahrts- und Uferrechte der Bürger von Teupitz und Bewohner der Umgegend“. Sie erzwang in einem bis 1910 währenden Rechtsstreit mit dem Verweis auf das seit dem Mittelalter ausgeübte Nutzungsrecht als öffentlicher Wasserstraße die Beseitigung der widerrechtlich angebrachten Sperrkette (BLHA, Rep. 8, Teupitz, Nr. 85).

Als langjähriges Mitglied und Senior des Teltower Kreistages wurde Arthur von Parpart anlässlich seines 90. Geburtstages 1906 durch Landrat von Stubenrauch geehrt (Teltower Kreiskalender 1907). 1910 verstarb er auf seinem Rittergut. Seine Erben führten den Gutsbetrieb recht und schlecht weiter, wobei die Lasten des Ersten Weltkrieges sowie die Inflation zum Niedergang des Gutes und 1922 zum Verkauf an die Großfischereifirma von Max und Walter Rosengarten aus Bad Saarow führten. Ihnen gelang es jedoch nicht, den Betrieb auf Dauer rentabel zu gestalten (Bürgermeister Schaefer 1930). Auf der Grundlage der gesetzlich verfügten Auflösung der Gutsbezirke wurde das Rittergut 1928 mit seinen Ländereien für Siedlungszwecke in die Stadt Teupitz und die Gemeinden Schwerin und Groß Köris eingegliedert (Kommunalbezirksänderungen1928; Tyb’l 2007, S. 58-61).

Stadt Teupitz, 1812-1900

Die durch die Städtereform Preußens 1808 errungene Selbstverwaltung und Loslösung von dem Rittergut veranlasste die Stadt 1830 zur Errichtung ihres stadteigenen Rathauses für 2.000 Taler (Abb. 7). Als erster Bürgermeister residierte hier Wilhelm Gottgetreu von 1830 bis 1856. 1910 und 1998 wurde es umgebaut und saniert, ohne sein ursprüngliches Gesicht zu verändern. Denkmalgeschützt ist es heute ein Wahrzeichen der Teupitzer Stadtgeschichte.

Stadtprägend wurden die mühsamen Schritte zur Bauernbefreiung auf der Grundlage des Oktoberedikts von 1807 und entsprechender Reformgesetze nach der Revolution von 1848, die sich in Teupitz bis 1868 hinzogen: Aufhebung der Erbuntertänigkeit, Recht des Kaufs und Verkaufs von Grund und Boden, Ablösung der Abgaben, Zahlungen und Dienstleistungen der Kommune und Bauern für den königlichen Amtmann und die Domänenkammer, Aufteilung (Separationsprozesse) der ehemals gemeinsam genutzten Weide- und Waldflächen sowie die zweckmäßige Gestaltung der zugewiesenen landwirtschaftlichen Grundstücke (Sussmann Teil II. 1974, S. 67-69).

Die preußischen Einigungskriege 1864-1871 und die in ihrem Ergebnis erfolgte Begründung des deutschen Nationalstaats beförderten die städtische Entwicklung. Dieser Weg kostete jedoch Söhnen der Stadt das Leben und hinterließ Spuren in konservativ-kaisertreuen Haltungen, wie sie in der Gründung der Schützengilde 1857, der Magistratsbroschüre zur 400-jährigen Verbindung der Stadt mit dem preußischen Staat (Magistrat 1862), in der Gründung des Kriegervereins 1879 (Hoffmann 1902, 53, 58), der Heldenverehrung auf imposanten Tafeln in der Kirche und im 1904 errichteten Kaiser Wilhelm- und Kriegerdenkmal von 1904 zum Ausdruck kamen.

Teupitz blieb im 19. Jahrhundert trotz der preußischen Reformen und der Reichseinigung 1871 ein sich nur langsam entwickelndes, ländlich geprägtes Städtchen (Abb. 8). Die Einwohnerzahl stieg von 365 im Jahr 1800 auf 613 einhundert Jahre später (Hoffmann 1902, S. 41).

Dass Theodor Fontane bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg die Stadt zweimal aufsuchte, am 21. Juni 1862 mit der Postkutsche und am 8. Juli 1874 mit der Segeljacht, hing vorrangig mit seinem Interesse an dessen Geschichte zusammen (Tyb’l, 2018).

Quellen

Brandenburgisches Landeshauptarchiv (BLHA):

Pr. Br. Rep. 8, Teupitz, Nr. 85.

Pr. Br. Rep. 8, Teupitz, Nr. 285.

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA  PK):

HA I, Rep. 8, Nr. 169a.

Brandenburg-Preußisches Hausarchiv, Rep. 45 König Friedrich I., G Nr. 10..

Ortsarchiv Schwerin:

Gerichtsprotokolle zum Fischerei-Rechtstreit des Barons von Parpart 1870-1887 (übertragen von Werner Exler).

Parpart, Arthur von: Bericht zum Weinanbau auf Schloss Teupitz vom 25.11.1887 (Schreibmaschinenmanuskript).

Teltower Kreisblatt. 1856-1944.

Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 4 Hauptteile A-D mit 35 Bde. 1 Supplement-Bd. 5 Register-Bde. Herausgegeben von Adolph Friedrich Riedel. Berlin 1838-1869 [Zitiert als CDB]. [Siehe: Hier]

Literatur

Biedermann, Rudolf: Geschichte der Herrschaft Teupitz und ihres Herrengeschlechts, der Schenken von Landsberg. Görlitz 1933.  

Biedermann, Rudolf: Die Wirtschaft des Schenkenländchens. In: Brandenburgia. Monatsblatt für Heimatkunde und Heimatschutz in der Mark Brandenburg 43 (1935), S. 1-31.

Biedermann, Rudolf: Die kirchlichen Verhältnisse im Schenkenländchen. In: Jahrbuch für Brandenburgische Kirchengeschichte 29 (1934), S. 36-60.

Biedermann, Rudolf: Die wendische Sprache in der Gegend von Teupitz. In: Zeitschrift für slavische Philologie, Band X, Heft 1/2 (1933), S. 97-100.

Bürgermeister Schaefer: Etwas vom alten Städtelein Teupitz. In: Teltower Kreisblatt (TKB), Beilage vom 6. Juli 1930.

Clemen, Otto: Ein Brief Melanchthons an einen Teupitzer Pfarrer aus dem Jahre 1543. In: Jahrbuch für Brandenburgische Kirchengeschichte 210 (1926), S. 6-11.

Enders, Lieselott (Bearb.): Teltow. In: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil 4 (= Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam, 13). Weimar 1976.

Engel, Evamaria / Enders, Lieselott / Heinrich, Gerd (Hrsg.): Städtebuch Brandenburg und Berlin. Stuttgart 2000.

Fidicin, Ernst: Die Territorien der Mark Brandenburg, Band I, Die Geschichte des Kreises Teltow. Berlin 1857 .

Fischerei-Verein für die Provinz Brandenburg: Festschrift aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens des Fischerei-Vereins für die Provinz Brandenburg. Berlin 1903.

Hoffmann, Franz: Geschichte von Schloss und Stadt Teupitz. Teupitz 1902.

Kommunalbezirksveränderungen durch Beschluss des Preußischen Staatsministeriums vom 28.9.1928. In: Teltower Kreisblatt (TKB) vom 7.10.1928 .

Magistrat und Stadtverordnete von Teupitz: Die Verbindung der Stadt und Herrschaft Teupitz mit dem Brandenburgisch-Preußischen Staate. Berlin 1862 (Teltower Kreisblatt 28.6.und 2.7.1912).

Schulenburg, Willibald von: Die erste künstliche Fischzucht der Mark am Teupitzsee. In: Teltower Kreisblatt (TKB), Beilage, 21. Juli 1931.

Spatz, Willy: Bilder aus der Vergangenheit des Kreises Teltow. I. Teil Berlin 1905, II. Teil Berlin 1920.

Sussmann, Hans: Teupitz und das Schenkenländchen. Eine chronistische Aufzeichnung. Teil I Teupitz 1974, Teil II Teupitz 1974, Teil III Teupitz 1981.

Tyb’l, Lothar: Teupitz am See – ein Schatz in der Mark Brandenburg. Historischer Stadtführer. Berlin 2006.

Tyb’l, Lothar: 700 Jahre Schloss-Rittergut-Schlosshotel in Teupitz. In: Heimatkalender Königs Wusterhausen und Dahmeland 2007, S. 58-61.

Tyb’l, Lothar: Teupitzer Miniaturen. Berlin 2009.

Tyb’l, Lothar: Das Schenkenländchen – ein legitimes Kind der Mark Landsberg. In: Auert-Watzik, Stefan / Mertens, Henning: (Hrsg.): Peripherien sächsischer Geschichte, Beiträge zur Landsberger Regionalgeschichte Band I. Landsberg 2011, S. 379-395.

Tyb’l, Lothar: Fontane in Teupitz am See, 2018.

Zum 90. Geburtstag des Herrn von Parpart. In: Teltower Kreiskalender (TKK) 1907, S. 50-51.

 

Abbildungsnachweis

Abb. 1 https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&id=19981.

Abb. 2, 5, 7 Autor.

Abb. 3, 4 GStA PK, BPH, Rep. 45 G Nr. 10.

Abb. 6 Duncker, Alexander: Die ländlichen Wohnsitze […]. Bd. 7. Berlin 1864/65. [Siehe: Hier]

Abb. 8 Staatsbibliothek zu Berlin PK / Kartenabteilung.

 

Empfohlene Zitierweise

Tyb'l, Lothar: Teupitz (bis 1900) (Landkreis Dahme-Spreewald), publiziert am 14.02.2020; in: Historisches Lexikon Brandenburgs, URL: <http://www.brandenburgikon.de/ (TT.MM.JJJJ)

 

Kategorien

Regionen: Teltow


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok