Burgturm Stolpe

Christof Krauskopf

Lage

Oberhalb der Ortschaft Stolpe unweit von Angermünde, etwa 40m über der alten Oder gelegen, erhebt sich der mächtige Burgturm von Stolpe (Abb. 1). Im Volksmund wird er „Grützpott“, niederdeutsch „Grüttpott“, genannt. Der Name geht auf eine Sage zurück, in der die in der Burg hausenden Raubritter den Turm mit einem Topf heißer Grütze verteidigten, als die Burg wegen der Untaten seiner Bewohner belagert wurde (Woeller 1979, 81). Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Sage mit der letzten überlieferten Belagerung des Turms im 15. Jahrhundert in Verbindung steht – „Raubritter“ war der damalige Burgherr aber natürlich nicht.

Der Turm erhebt sich auf einem spornartigen Hochplateau inmitten mehrerer Wallanlagen. Er deckt den an drei Seiten sehr steil abfallenden Sporn. Der Zugang von Norden wird von einem mächtigen, bis zu 10m hohen Wall gedeckt, der vermutlich auf eine slawische, vermutlich sogar bronzezeitliche Anlage zurückgeht. Wahrscheinlich wurde er im Rahmen der Parkgestaltung im 19. Jahrhundert überformt. Um den quadratischen Turmhügel mit rund 750m2 Grundfläche (Abb. 2, 3) zieht sich im Norden, Osten und Süden ein tiefer Graben. Im Westen geht die Flanke des künstlich aufgeschütteten oder zumindest überformten Turmhügels in die steil abfallende Flanke des Sporns über. Der ehemalige Übergang über den Graben ist heute nicht mehr zu erkennen (Abb. 2). Inwieweit die Umzeichnung älterer Überlieferungen durch Leopold von Buch verlässliche Informationen zum Zugang und zur weiteren Bebauung gibt, ist unklar (Krauskopf/Rohowski 2016, Abb. S. 432 oben).

Beschreibung der Architektur

Der Turm selbst misst über dem Turmhügelplateau 18m, im Hügel 12m (Abb. 4). Bei einer Gesamthöhe von 30m beträgt der Durchmesser 18m. Dabei weicht der Turm maximal 1,5cm von der idealen Kreisform ab und verjüngt sich konisch (Holst 2009, 100). Die Mauern sind durchgängig bis in eine Höhe von 10m des obertägigen, also etwa 22 m des gesamten Schaftes, 6m stark. Auf Fußbodenniveau des Obergeschosssaals und erneut in etwa 5m Höhe geht die Mauerstärke in zwei Rücksprüngen auf etwa 4m zurück (Abb. 5).

Das aufgehende Mauerwerk des Sockels besteht in den unteren Lagen aus Feldstein, darüber aus Sandstein, der Turmschaft aus Backstein (Abb. 6). Den oberen Abschluss bildete ein Rundbogenfries, von dem heute nur noch spärliche Reste erhalten sind. Über die Dachkonstruktion ist nichts bekannt.

Der ursprüngliche Zugang führte in etwa 12m Höhe durch eine rundbogige Tür (Abb. 5d) in einen runden Saal im Obergeschoss (Abb. 5c, 7). Heute betritt man das Obergeschoss durch eine im 15. Jh. etwa 2m tiefer angelegte Öffnung und eine Mauertreppe (Abb. 5l). Der Zugang zum Untergeschoss entstand im 19. Jahrhundert, als Leopold von Buch den Turm für Besucher zugänglich machte (Abb. 5m). Im Mittelalter war das Untergeschoss nur durch das Scheitelloch des Gewölbes vom Obergeschoss aus erreichbar, heute schreitet man unter dem Fundament hindurch und betritt das Untergeschoss über eine kurze Treppe von unten.

Die Binnenteilung des Turms ist einfach: Über dem 18m hohen Untergeschoss (Abb. 5b) erhebt sich heute noch ein einräumiges Obergeschoss (Abb. 5c). Der runde Saal ist mit einem offenen Kamin versehen (Abb. 5g), im 15. Jahrhundert wurde vermutlich ein Kachelofen eingebaut. Der Raum verfügt über sehr wenige Öffnungen. Neben der bereits erwähnten rundbogigen Tür im Osten weist ein langes Schlitzfenster genau nach Süden (Abb. 5h), ein weiteres nach Nordwesten. Zwei Abortanlagen aus verschiedenen Bauphasen waren vom Obergeschoss aus erreichbar (Abb. 5e; Holst 2009, 107; 110).

Es ist bislang ungeklärt, wie der runde Saal überdeckt war und ob es ein zweites Obergeschoss gab – dieses wäre aber ohne Öffnungen ohne Tageslicht geblieben (Holst 2009, 111). Decke und Dachkonstruktion sind im Zuge einer Belagerung im Winter 1445/46 eingestürzt.

Das Untergeschoss gibt bis heute Rätsel auf. Der achteckige, 18m hohe Raum ist mit einem Bandrippengewölbe abgeschlossen, das den Boden des Saales trägt (Abb. 8). Im Zuge des Einbaus des Gewölbes hatte es offenbar eine Umplanung gegeben, unterhalb des Gewölbes sind Balkenlöcher für einen Achteckrost zur Aufsetzung des Gewölbes zu erkennen (Holst 2013, Abb. 96). Das sehr sorgfältig ausgeführte Gewölbe war im Mittelalter nicht zu erkennen, da der Raum durch das Gewölbescheitelloch kaum beleuchtet war. Spuren von Einbauten konnten weder bei archäologischen Untersuchungen auf der Sohle des Raumes, noch bei der bauarchäologischen Untersuchung der Außenwand entdeckt werden. Die Sohle des Raumes ist mit großen, unbearbeiteten und sehr unregelmäßig verlegten Steinen ausgelegt (Abb. 9; Holst 2013, Abb. 97). Zwischen den Steinen und auch an den Wänden befanden sich Lehmreste. Als Deutung für die Funktion des Raumes kommt eine Zisterne in Frage, letztendlich belegen lässt sich diese Deutung jedoch nicht (Holst 2013, 118 und Anm. 64).

Datierung

Zur Entstehung des Turmes geben die Schriftquellen keine Hinweise. Im Jahr 1251 ist ein markgräflicher Vogt genannt (CDB A 21, 89), die Burg bestand jedoch bereits früher. Zu den slawischen Vorgängeranlagen gibt es außer einigen Fundstücken keine direkten Befunde, allerdings weist vieles darauf hin, dass es sich um einen slawischen Zentralort gehandelt hat (Holst 2009, 97). Ein nördlich gelegenes Gräberfeld mit spätslawischen Elitengräbern belegt die hohe Bedeutung des Platzes (Biermann u.a. 2013). So scheint Stolpe zur Reihe der slawischen Zentralorte zu gehören, die weitergenutzt und zu Burgen ausgebaut wurden.

Die Überlegungen zur Entstehung des Turms gehen von der politischen Situation in der Region im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert sowie von den außergewöhnlichen Dimensionen aus (Stein 1955; Schulz 1998; Holst 2009, 97f.). Die Askanier waren vor 1200 bis an die Oder vorgedrungen. 1198 kam es auf der Oder bei Oderberg zu einem Konflikt mit einer dänischen Flotte unter der Führung des Bischofs von Roskilde, Peder Suneson (Fritze 1971, 118f.; Holst 2009, 95), wie die Chronik Arnolds von Lübeck berichtet (Lappenberg/Pertz 1868, 229). Die Askanier konnten sich behaupten und errichteten daraufhin die Burg Oderbergen über der Finowniederung und deren Mündung in die Oder (Enders 1992, 41f.; Sello 1888, 120). Im Zusammenhang mit diesem Konflikt wird die Errichtung des Stolper Turms gesehen. Der Turm entstand, als die Region unter dänischem Einfluss stand und das dänische Königshaus könnte direkten Einfluss auf den Bau genommen haben (Holst 2009, 97-99). Jüngere Bauforschungen stützen diese These. Jens Christian Holst sieht wegen der Dimensionen des Baus, aber auch anhand weiterer Baudetails – wie etwa den Backsteinformaten und der Verwendung südskandinavischen Baumaterials – ebenfalls die Beteiligung der Könige von Dänemark, zumal es in deren Einflussbereich mit Altkalen (19m Dm.), Bastrup (20m Dm.), Hamburg (21m Dm.), Schleimünde (24m Dm.) (Holst 2009, 98) und Borren (14,5m Dm) (Engberg 1994, 156) ähnlich dimensionierte Bauten gab. Dazu kommt das Baumaterial: Das Untergeschoss des Turms besteht bis etwa 1,5m über der heutigen Oberfläche aus Feldstein. Im Inneren sind jeweils in den Ecken des Achtecks Kalksteinquader verbaut, die möglicherweise aus Gotland stammen (Stein 2011, 49; Holst 2013, 119). In der Außenschale finden sich mehrere Lagen von Sandstein, die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit aus den Steinbrüchen von Höör in Schonen in Südschweden stammen, das in dieser Zeit unter dänischer Hoheit stand (Stein 2011, 50). Die dänische Vorherrschaft über den südlichen Ostseeraum begann um 1185 (Petersohn 1979, 438-440; Holst 2009, 95) und konnte erst nach der Schlacht von Bornhöved 1227 zurückgedrängt werden (Enders 1992, 42). So ist es wahrscheinlich, dass der Turm in der Zeit um 1200 als weithin sichtbare Grenzbefestigung am südlichen Rand des dänischen Einflussgebietes an der pommersch-askanischen Grenze entstand. Damit wäre er der größte profane Backsteinbau dieser Zeit in der unteren Oderregion gewesen.

Ganz ungewöhnlich sind Türme dieser Dimension jedoch nicht. Der Stolper Turm reiht sich in eine Gruppe gewaltiger Rundtürme ein, die vom späteren 11. bis ins frühe 14. Jahrhundert in vielen Gebieten Europas entstanden. Die Kartierung der Türme zeigt mehrere Verbreitungsschwerpunkte. Während es im norddeutsch-skandinavischen Raum eine lockere Streuung gibt, zeigt sich in Mitteldeutschland eine dichte Konzentration in den Herrschaftsbereichen der Markgrafen von Brandenburg, besonders in der Altmark, und der Markgrafen von Meißen. Eine sehr dicht mit gewaltigen runden, polygonalen und kleeblattförmigen Türmen besetzte Region ist die Île de France, auch in England, Wales und Irland gibt es zahlreiche Beispiele (10; Krauskopf im Druck). Die Türme mit gewaltigen Dimensionen waren als Statussymbole bei der Hocharistokratie seit dem späten 11. Jahrhundert verbreitet. Nicht nur Königshäuser errichteten derartige Türme, auch einflussreiche Familien wie die Askanier waren offenbar dazu in der Lage.

Die Ergebnisse der detaillierten Bauuntersuchung zeigten allerdings, dass der Turm nicht vollendet wurde. Im oberen Bereich des Mauerwerks ist ein Bereich zu sehen, der offenbar erst später geschlossen werden konnte – vermutlich die V-förmige Lücke im Gründungsbau als Standort eines Baukrans (Holst 2013, 139). Die Maße der Ziegel, mit denen die Lücke geschlossen wurde, entsprechen denen jüngerer Bauten, die man im askanischen Bereich seit Mitte des 13. Jahrhundert verbaute. Der Turm scheint erst nach dem Erwerb der Uckermark 1230 (Enders 1992, 42) fertiggestellt worden zu sein (Holst 2013, 139). Bei dieser Überlegung eröffnet sich die Frage, ob der Baubeginn bereits um 1200 oder doch etwas später anzusetzen wäre.

Die Verfügungsgewalt über die Burg wechselte besonders im 14. Jahrhundert, als viele brandenburgische Besitzrechte verpfändet wurden, mehrfach. 1319 war sie in mecklenburgischer Hand, 1324 restituierte sie König Christof von Dänemark den Markgrafen von Brandenburg (CDB, A 23, 118; B 2, 21), ein halbes Jahr später bestätigte der Vertrag von Gandenitz wiederum den Pfandbesitz Mecklenburgs (CDB, B 2, 25f.). 1354 war sie in pommerschem Besitz (Enders 1992, 108), auch das Landbuch von 1375 führt sie als pommersch auf (Schultze 1940, 65, 157).

Die Zerstörung 1445

Seit spätestens 1423 saß die Familie von Buch auf Stolpe (CDB, A 19, 322f.). Die brandenburgischen Kurfürsten sahen den Ort als ihren Besitz an. Eine Episode des pommersch-brandenburgischen Krieges, bei dem es neben Gebietsansprüchen besonders um die Frage der Lehenshoheit ging, ist die Eroberung der Burg Stolpe. Sie gewinnt wegen dem aus einer Urkunde hervorgehenden genauen Datum und den damit in Verbindung stehenden archäologischen Funden besondere Bedeutung.

Im Januar 1446 bestätigte Hans von Buch, dass ihm Kurfürst Friedrich II. die Burg in einer offenen Fehde abgenommen habe. Die in der Urfehde genannte Belagerung muss also im Winter 1445/46 stattgefunden haben.

Als der Burgturm Anfang der 1990er Jahre saniert werden sollte, entfernte man Schutt aus dem Obergeschoss. Dies geschah ohne die Kenntnis der Denkmalbehörden. Während des Abgrabens fielen den Ausführenden im Schutt zahlreiche Gegenstände auf. Eine Meldung der Funde erfolgte jedoch erst, als der gesamte Schutt am Fuß des Turmes lag – für eine archäologische Untersuchung war es nun zu spät. Die archäologische Fachbehörde des Landes Brandenburg konnte das Fundmaterial nur noch aus dem Schutt aussieben. Es kamen zahlreiche Waffen und Waffenteile zum Vorschein (Abb. 11), dazu eine kleine Münzreihe, Ofenkachelbruchstücke u.v.a.m. Die Auswertung der Waffen und Münzen ergab, dass der Fundkomplex zum größten Teil aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt (Krauskopf 2012, 197f.). Jünger waren lediglich vier Münzen aus der Neuzeit (Leukhardt 2009, 66). Ein Zusammenhang mit der Belagerung ist also naheliegend. Damit gewinnt das Fundmaterial zusätzliche Bedeutung, weil es mit Hilfe der Schriftquelle sehr genau datiert werden kann. Von besonderem Interesse sind eine englische Armbrustwinde (Abb. 12), ein Haken für eine schwere Armbrust-Spannvorrichtung (Abb. 13) und die Bruchstücke mehrerer früher Hakenbüchsen (Abb. 14). Letztere liefern vielleicht auch den Grund für die Zerstörung des Turmobergeschosses: die etwa 1cm starken Wandung der Büchsen können nur durch die Explosion des Pulvers zerborsten sein. Möglicherweise gab es in Folge der Belagerung eine Explosion oder ein Feuer im Obergeschoss. Brandspuren konnten an den Maueroberflächen im Turminneren beobachtet werden (frdl. Mitteilung von J. C. Holst). Zu diesem Befund passen auch die Überreste eines 30 bis 50 Jahre alten Mannes. Im Schutt war jedoch nur eine Auswahl der Skelettteile verblieben. Auch wenn die anthropologische Untersuchung der Knochen keine Hinweise auf eine Explosion erbrachte (Jungklaus/Krauskopf 2012, 212), könnte es sich um ein Explosionsopfer handeln, das (teilweise?) unter dem Schutt des einstürzenden Obergeschosses verblieben war.

Ende des 19. Jahrhunderts hatte der für seine Nachbildungen von prähistorischen Funden bekannte königlich rumänische Hofgoldschmied Paul Telge (1846-1909; Telge 1885) aus Berlin ein sehr detailliertes Silberblechmodell des Turms angefertigt, das im Museum Angermünde aufbewahrt wird (Abb. 15). Im Obergeschoss sind sogar die Schutthalden der Turmzerstörung von 1445 zu sehen, ähnlich wie auf der Darstellung des Turmschnitts im Kunstdenkmälerband von 1934 (Abb. 5).

Die Auflassung des Turms

Nach der Zerstörung wurde der Turm nach Aussage einiger weniger Münzen offenbar nur noch gelegentlich begangen (Leukhardt 2009). Sowohl im Dreißigjährigen Krieg als auch im Zweiten Weltkrieg diente er als Ausguck, im Dreißigjährigen Krieg wurden Schanzen angelegt (Krauskopf/Rohowski 2016, 432). Die Zusammensetzung des Materials aus dem Schutt zeigt jedoch, dass der Turm nicht wiederhergestellt wurde. Die Familie von Buch hatte spätestens 1545 einen neuen Wohnbau im Dorf bezogen. Im Schloss, das bei einem Brand im Jahr 1917 schwer beschädigt wurde, sind aus der Bauzeit große Gewölbekeller sowie das Erdgeschoss erhalten (Rohowski 2016, 436f.).

Im zweiten Weltkrieg erfuhr der Turm Beschuss. In der Außenschale sind einige Einschläge zu sehen, deren Erhaltungszustand auf neuere Zeit schließen lässt. Sie stammen sicher nicht von mittelalterlichen Geschützen (frdl. Mitteilung von J. C. Holst). Danach sind bis zur Ausräumung des Obergeschosses in den 1990er Jahren von Dorfbewohnern Begehungen bezeugt. Für Jugendliche galt es als Mutprobe, ins Obergeschoss zu klettern. Angeblich wurde bei einer solchen Besteigung ein menschlicher Schädel entwendet, Näheres dazu ist aber nicht mehr zu erfahren.

Seit 2007 ist der Turm wieder begehbar. Der Dorfverein hält den Turm geöffnet Auf der Seite des Dorfvereins ist auch ein Blick in den Obergeschossaal mit einem 360°-Panorama möglich (siehe den Link in der Box Informationen).

Quellen

Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 4 Hauptteile A-D mit 35 Bde. 1 Supplement-Bd. 5 Register-Bde. Herausgegeben von Adolph Friedrich Riedel. Berlin 1838-1869 [Zitiert als CDB]. 1. Abt., Bd. 19 (1860), 1. Abt. Bd. 21 (1861), 1. Abt. Bd. 23 (1862), 2. Abt. Bd. 2 (1845). [Siehe: Hier].

Lappenberg, Johann Martin / Pertz, Georg Heinrich (Hrsg.): Arnoldus Lubecensis, Arnoldi Chonica Slavorum. Hannover 1868.

Schultze, Johannes (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher 2. Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin, VIII.2). Berlin 1940. [Siehe: Hier]

Sello, Georg (Hrsg.): Chronica Marchionum Brandenburgensis. In: Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte 1 (1888), S. 111–180.

Literatur

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Enders, Lieselott: Die Uckermark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis zum 18. Jahrhundert. Weimar 1992.

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Jungklaus, Bettina / Krauskopf, Christof: Human skelettal remains from the „Grüttpott“ at Stolpe. In: Acta Militaria Medievalia VIII (2012), S. 210–212.

Krauskopf, Christof: Weapon finds from the „Grüttpott“ at Stolpe on the Oder. In: Acta Militaria Medievalia VIII (2012), S. 178–210.

Krauskopf, Christof: Bricks by the score. The tower in Stolpe on the Oder (Germany). In: Murtagh, Ben (Hrsg.): Memory book for David Newman Johnson. Im Druck.

Krauskopf, Christof / Rohowski, Ilona: Burganlage Stolpe. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg 18.1, Uckermark, Teil 1. Worms 2016, S. 431–34.

Leukhardt, Markus: Die Fundmünzen aus dem Stolper Burgturm. In: Beiträge zur Brandenburgisch-Preußischen Numismatik 17 (2009), S. 60-67.

Petersohn, Jürgen: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Köln et. al. 1979.

Schulz, Rainer: Stolpe, eine Turmburg des späten 12. Jahrhunderts an der Oder. Eine Befestigung der Dänen in Pommern gegen die Markgrafen von Brandenburg? In: Château Gaillard 18 (1998), S. 211–21.

Solger, Friedrich / Korn, Otto / Eichholz, Paul: Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg. Band III, Teil 3: Kreis Angermünde. Berlin 1934.

Stein, Günther: Zur Datierung des Bergfrieds der Burg Stolpe a. d. Oder. Der Bergfried im märkischen Bereich. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 6 (1955), S. 56–61.

Stein, Karl Jochen: Steine am Stolper Turm. In: Neubrandenburger Geologische Beiträge 11 (2011), 45-56.

Telge, Paul: Prähistorische Goldfunde in gesetzlich geschützten Nachbildungen. Berlin 1885.

Woeller Waltraud: Volkssagen zwischen Hiddensee und Wartburg. Berlin 1979.

Abbildungsnachweis

Abb. 1, 4, 6, 7, 9, 10, 15: Christof Krauskopf, BLDAM.

Abb. 3: Günther Wetzel, BLDAM

Abb. 2 Solger/Korn/Eichholz 1934, Abb. 239.

Abb. 5 Ergänzt nach Solger/Korn/Eichholz 1934, Abb. 238.

Abb. 8 Jens Christian Holst.

Abb. 11: Foto: Detlef Sommer, BLDAM; Zeichnungen: Iris Borak und Renate Schulze, BLDAM.

Abb. 12: Renate Schulze, BLDAM.

Abb. 13: Iris Borak, BLDAM.

Abb. 14: Detlef Sommer, BLDAM.

Empfohlene Zitierweise

Krauskopf, Christof: Burgturm Stolpe, publiziert am 30.01.2020; in: Historisches Lexikon Brandenburgs, URL: http://www.brandenburgikon.de (TT.MM.JJJJ)

Kategorien

Epochen: Zeit der Askanier - Spätes Mittelalter
Themen: Adel - Archäologie und Siedlung - Herrschaft und Verwaltung


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