Optische Industrie Rathenow (1800-1900)

Bettina Götze

Anfänge um Johann Heinrich August Duncker

Als Sohn des Pfarrers Johann Jacob Duncker und seiner Frau Marie wurde Johann Heinrich August Duncker am 14. Januar 1767 in Rathenow geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er am 18. Mai 1786 an der Friedrichs-Universität Halle, einer Hochburg des Pietismus, Theologie zu studieren. An den dortigen „Franckeschen Stiftungen“, die der Theologe und Pädagoge August Hermann Francke 1698 vor den Toren Halles als Einrichtung für Waisenkinder gegründet hatte und an der auch naturwissenschaftliche Kenntnisse sowie praktische Fertigkeiten vermittelt wurden, erwarb Duncker theoretisches Wissen auf dem Gebiet der Optik, befasste sich praktisch mit dem Glasschleifen und Drechseln und gab dieses Wissen an die Kinder weiter.

Im Jahr 1789 kehrte er nach Rathenow zurück und teilte sich die örtliche Pfarrstelle mit seinem Vater. In dieser Zeit begann er seine optischen Kenntnisse und Fertigkeiten auch praktisch zu nutzen und fertigte zunächst Mikroskope. Beim Zusammensetzen der Linsensysteme hat Duncker den damaligen Gepflogenheiten entsprechend „gepröbelt“, das heißt, er verwendete verschiedene Linsen und deren Kombinationen solange probeweise, bis er mit der optischen Leistung zufrieden war. Die notwendigen Holzteile dafür drechselte Duncker selbst.

Im Zuge der merkantilen Wirtschaftspolitik der preußischen Könige, die von der Idee geprägt war, die Wirtschaft im Lande und den Export zu fördern und zugleich die Einfuhren einzudämmen, gab es seit 1772 auch ein Einfuhrverbot für ausländische Brillen. Da jedoch alle Versuche, selbst optische Werkstätten zu gründen, fehlschlugen, wurde das Einfuhrverbot 1789 wieder aufgehoben. Duncker äußerte sich über die Qualität der aus Nürnberg eingeführten Brillen später folgendermaßen: „Die Nürnberger Brillen sind größtenteils […] gar nicht geschliffen und nur bloß in Formen geschmolzen, oft aber auch, wenn sie geschliffen sind, äußerst schlecht mit aller Eile bearbeitet, wodurch sie auf die Sehschärfe sehr nachteilig wirken.“ (Duncker, 1820, 8).

Dabei stieg die Nachfrage nach hochwertigen Brillen am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zunehmend an. Vor diesem Hintergrund plante Duncker die Gründung eines eigenen optischen Unternehmens. Um qualitätvolle optische Linsen rationell fertigen zu können, konstruierte er die „Vielschleifmaschine“. Diese war so gestaltet, dass elf Gläser gleichzeitig bearbeitet werden konnten. Da der Antrieb von der eigentlichen Schleiftätigkeit getrennt wurde und die Schleifschalen auswechselbar waren, konnten, je nach Bedarf, Gläser verschiedener Dioptrie geschliffen werden. Auch überzeugte Duncker den Rathenower Garnisonpfarrer Samuel Christoph Wagener von seiner Geschäftsidee (Abb. 1).

So kamen mehrere Umstände zusammen, welche die Gründung einer optischen Industrie-Anstalt in Rathenow begünstigten:

  • theoretische Kenntnisse und ausreichende praktische Erfahrungen,
  • die steigende Nachfrage nach Dunckerschen Produkten,
  • Waisenkindern und Militärinvaliden, die damit ihren Lebensunterhalt selbst verdienen konnten,
  • das Anfangskapital stellte Wagener zur Verfügung (Hentrich, 1980).

Da es Geistlichen in Preußen nicht gestattet war, ein eigenes Gewerbe zu betreiben, baten Duncker und Wagener am 26. Juni 1800 König Friedrich Wilhelm III. um dieses Privileg. In dem dazu angefertigten Schreiben „Pro Memoria“ heißt es u.a. zur Begründung: „Die vorzüglichsten Zwecke unserer Anlagen und Erfindungen sind a) Dem gänzlichen Mangel einer solchen optischen Kunst-Fabrik im Staate abzuhelfen, und mit der Zeit aller Arten ausländischer, optischer Werkzeuge entbehrlich zu machen. b) Den höchst grausamen Mißhandlungen der Augsburger und Nürnberger Brillenfabriken, in Hinsicht auf die Augen unserer Mitbürger, Einhalt zu thun, […] c) Den Industrieschulbeschäftigungen in Rathenow, nach dem Wunsche des Chefs und Commandeurs von LeibCarabinier Regimente mehr Abwechslung zu geben. d) Unserer Jugend, besonders der militärischen schon früh mehr Geschmack an nützlicher Thäthigkeit beizubringen, damit der künftige Soldat daran gewöhnt seyn möge […]“ (GStA PK, II. HA, Acta der technischen Deputation, XXVIII, Nr. 2, Pro Memoria).

Schließlich erhielten Duncker und Wagener am 10. März 1801 die Konzession zur Führung des Unternehmens mit dem Namen „Königlich privilegierte optische Industrie-Anstalt“ (GSTA, PK, II. HA Generaldirektorium, Abt. 25 Fabrikendepartement, 439, Nr. 79). Dieser Tag gilt heute als Beginn der industriellen optischen Fertigung in Deutschland.

Die „Königlich privilegierte optische Industrie-Anstalt“

Zunächst wurden die ersten Brillengläser noch auf dem Dachboden von Dunckers Wohnhaus geschliffen. Dies geschah mit der ebenfalls am 10. März 1801 patentierten Vielschleifmaschine (GSTA PK, II.HA, Nr. XXVIII, Nr. 2, Acta der Technischen Deputation, fol. 117). Die Erfindung und der Einsatz dieser Maschine hatten für die Optik weitreichende Folgen: „Dadurch, daß hier die Antriebskraft von der Schleiftätigkeit getrennt wurde […] war die Möglichkeit zu einer fabrikmäßigen Herstellungsmethode gegeben, da man nun nicht mehr auf die Beschaffenheit dieser Triebkraft irgendwie angewiesen war. Es konnten vielmehr von diesem Zeitpunkt an Maschinen desselben Konstruktionsprinzips mittels jeder anderen Kraft betrieben werden, sobald man sie zur Verfügung hatte.“ (Albrecht, 1925, 23) 

Obwohl das Unternehmen Dunckers rasch an Bedeutung gewann, wirkten sich die zeitgenössischen Umstände, vor allem die Niederlage Preußens bei Jena und Auerstedt gegen Napoleon, auf das Unternehmen negativ aus. Die Arbeiterzahl schrumpfte zeitweilig auf fünf bis acht zusammen. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit 1810 und den politischen Entwicklungen nach 1815 gelang es Duncker nach und nach, das Unternehmen sowohl zu stabilisieren als auch weiter auszubauen. In seinem Buch „Belehrung über Brillen und die verbesserte Hörmaschine“ beschrieb er 1815 die Anforderungen an die Qualität und Beschaffenheit von Brillengläsern (Abb. 2).

Wurden die Brillenfassungen anfangs noch eingekauft, stellte man sie bald selbst in der Optischen Industrie-Anstalt her. Das Unternehmen wurde zunehmend erfolgreicher. Duncker begann seine Brillen mit seinem Namen zu stempeln als Zeichen der guten Qualität (Abb. 3). Im Jahr 1819 wurde dem Schaffen Dunckers jedoch ein jähes Ende gesetzt. Er erkrankte schwer und war fortan nicht mehr in der Lage, seine Optische Industrie-Anstalt zu leiten. Am 14. Juni 1843 verstarb er im Alter von 73 Jahren.

Nach der Erkrankung seines Vaters übernahm Eduard Duncker (1797-1878) bereits mit 22 Jahren die Leitung. Aufgrund seiner kaufmännischen Ausbildung besaß er alle Voraussetzungen, das Unternehmen zu führen. In die Zeit seines Wirkens fallen die Abschaffung der Zölle innerhalb Preußens nach 1818, die Schaffung des deutschen Zollvereins 1834 und das Verbot der Kinderarbeit 1839. Eduard Duncker erweiterte die Produktion von Gläsern und Fassungen und verbesserte gleichzeitig die Absatzorganisation. Es gelang ihm, die Kaufleute nicht nur mit einem Lager an optischen Erzeugnissen zu versorgen, sondern auch als Fachoptiker zu spezialisieren (Albrecht, 1928, 26ff.) - ein moderner Berufszweig war im Entstehen. Für seine Leistungen wurde er mehrfach prämiert.

Das Sortiment bei den Brillengläsern bestand aus plankonvexen und plankonkaven also einseitig planen, später auch aus bikonkaven und bikonvexen, also beidseitig gewölbten Gläsern. Seit dem Jahr 1822 wurden wieder verstärkt Fassungen aus Schildpatt und Horn, ab 1834 auch aus Neusilber, Stahl und aus Gold hergestellt (Albrecht, 1925, 36ff.).

Eduard Duncker widmete sich nach 1830 auch anderen optischen Instrumenten, wie Mikroskopen, Theaterperspektiven und Fernrohren. Jedoch blieb deren Anteil im Verhältnis zur Brillenfertigung gering. Insgesamt verbesserte sich die Lage der Optischen Industrie-Anstalt in Rathenow stetig, wie einige Produktionszahlen verdeutlichen. Im Jahre 1843 wurden circa 250.000 Gläser und 40.000 Fassungen produziert. Das Vertriebssystem war so erweitert worden, dass Eduard Duncker auf 300 Niederlassungen in ganz Europa von Moskau bis Bergen verweisen konnte. Die Zahl der Arbeiter wuchs beständig an. Waren es 1834 noch 29, so konnte man 1845 bereits mit 67 Arbeitern produzieren. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Rathenower Erzeugnisse war anerkannt (Rohr / Stegmann, 174ff.). Letztendlich hatte die Erweiterung der Produktion durch Eduard Duncker zwei Dinge zur Folge: Zum einen mussten neue Räumlichkeiten für die Fabrik erworben werden und zum anderen stellte Eduard Duncker den Arbeitern Maschinen zur Verfügung, die sie zu Hause aufstellen und dort mit ihnen produzieren konnten.

Dies war der Anfang der für Rathenow bekannten Hausindustrie, die den Keim zur Verselbstständigung in sich trug und zweifellos der Grund für die spätere Entstehung zahlreicher selbstständiger Werkstätten, der sogenannten „Waschküchenbetriebe“ darstellte. Das Verdienst von Eduard Duncker bestand vor allem darin, das Unternehmen stabilisiert und die Absatzorganisation verbessert zu haben. Bis 1845 leitete er die Optische Industrie-Anstalt.

Vom Familien- zum Großbetrieb

Nach dem Sohn übernahm nun der Enkel des Gründers Johann Duncker, Emil Busch (1820 - 1888), den Betrieb. Dieser hatte bis 1836 die Berliner Gewerbeschule absolviert, sich anschließend als Mechaniker ausbilden lassen und selbst optische Studien betrieben. Als er am 1. April 1845 seine Stellung antrat, besaß er genaueste Kenntnisse über den Stand der Produktion und wusste, auf welchen Gebieten entsprechende Neuerungen erforderlich waren. Busch „betrieb aufs Eifrigste die Rationalisierung der Fertigungsmethoden, er versuchte in Sachen des feinen Geschmacks es der französischen Konkurrenz gleichzutun, er knüpfte mit dem Ausland bedeutende Verbindungen an, er vervollkommnete die Theorie und gab dadurch einen besonderen Anstoß, er bemühte sich um die sichere Gestaltung der Rohstoffgrundlage, der Glasherstellung, er entwickelte sein Unternehmen in organisatorischer Hinsicht und gab ihm auch in Bezug auf den Absatz eine sichere Grundlage […]“ (Albrecht, 1925, 49). Diese alles wurde umso dringlicher, als englische und französische Unternehmen billige und gute Waren auf dem Markt anboten.

An seinem Beispiel ist in bemerkenswerter Weise die enge Verflechtung einer herausragenden Persönlichkeit mit dem industriellen Aufschwung in seiner Zeit zu sehen. Der wichtige Schritt der Optischen Industrie-Anstalt von einem mittleren Betrieb zu einem fabrikmäßigen Großbetrieb wurde unter der Leitung Buschs vollzogen. Die Einrichtung einer neuen mechanischen Werkstatt nach französischem Vorbild gehörte zu den ersten Maßnahmen. So blieb der wirtschaftliche Erfolg seiner zukunftsorientierten Handlungen nicht aus.

Busch investierte auch weiter in den Ausbau seines Werkes. Dazu gehörte u.a. die Einführung einer Dampfmaschine, deren Einsatz in der Glasschleiferei zu einer unmittelbaren Produktionssteigerung führte. Dies geschah zum einen durch einen schnelleren Produktionsablauf, zum anderen aber auch dadurch, dass mehrere Gläser gleichzeitig auf einem so genannten „Kopf“ vereinigt wurden und sich so die Zahl der bearbeiteten Gläser erhöhte (Abb. 4). Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahr 1851 auf 130 an. Mit viel Engagement widmete sich Busch dem Ausbau von Fabrikationsbereichen, die in Deutschland fast völlig fehlten, sowohl von achromatischen Fernrohren als auch von fotografischen Objektiven.

Entscheidend für die Expansion des Unternehmens war dessen innere Neustrukturierung. Der optische Betriebsteil wurde organisatorisch vom mechanischen Bereich getrennt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, als in Jena und Wetzlar Neugründungen feinmechanisch-optischer Werkstätten erfolgten, waren in der Optischen Industrie-Anstalt in Rathenow bereits alle wichtigen Zweige dieser Branche vorhanden. Neben der Produktion von Brillengläsern wurden hier hochwertige Mikroskope, Fernrohre und Theatergläser sowie fotografische Objektive hergestellt. Anfang der 1850er Jahre begann Emil Busch auch mit der Herstellung ganzer fotografischer Apparate. 1865 entwickelte er ein Weitwinkelobjektiv, das „Pantoscop“, welches eine besondere Anwendung in den Messbildkameras des Architekten und Denkmalpflegers Albrecht Meydenbauer fand. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1872 sollte das Unternehmen wirtschaftlich weiter stabilisieren und neue Finanzquellen erschließen.

Große Verdienste erwarb er sich zudem bei der Gründung des ersten deutschen Glaswerkes für optisches Glas in Jena. Da die Rathenower optische Industrie der potenzielle Großabnehmer optischen Glases aus Jena war, bat Ernst Abbe 1884 um genaue Angaben zu den benötigten Glassorten, die er dann zielgerichtet schmelzen wollte.

Busch gelang es, das Werk in Rathenow gegenüber der ausländischen Industrie konkurrenzfähig zu machen. In diesem Zusammenhang waren sowohl die wissenschaftliche Arbeit als auch deren praktische Umsetzung entscheidende Faktoren für den erfolgreichen Fortgang des Unternehmens. Am 1. April 1888 starb Emil Busch im 68. Lebensjahr in Rathenow.  Zu diesem Zeitpunkt stellte die Emil Busch A.G. eines der führenden deutschen optischen Unternehmen dar.

Neugründungen

Die erfolgreiche Entwicklung der Optischen Industrie-Anstalt, die Herausbildung der Hausindustrie und der gestiegene Bedarf an optischen Instrumenten, vor allem an Brillen, waren ausschlaggebend für die Neugründungen weiterer optischer Firmen ab dem Jahr 1851, u.a. der Firma Nitsche & Günther im Jahr 1866. Sie avancierte bald darauf zum zweitgrößten optischen Betrieb in Rathenow und wurde führend auf dem Gebiet der Brillenglasentwicklung (Nitsche, 1921, S. 22f.). Im Zeitraum von 1898 bis 1914 stieg die Belegschaft des Unternehmens von 240 Mitarbeitern auf 1.720 signifikant an (60 Jahre, 60f.)

Um die Jahrhundertwende war die optische Industrie zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt an der Havel geworden, 1896 existierten in Rathenow bereits 163 Betriebe. Die optische Fabrikation war einerseits gekennzeichnet durch die weitere Konzentration der Produktion in größeren Struktureinheiten und andererseits die Erweiterung des Sortiments an hochwertigen optischen Instrumenten. Neben Brillengläsern und -fassungen wurden u.a. Galileische Feldstecher, Prismenferngläser, Fotoobjektive, Geräte für den Augenarzt und Optiker sowie Werkzeugmaschinen hergestellt.

Die Umstellung des Produktionsablaufes auf Serienfertigung, die Einführung der Normung ab dem Jahr 1902 und die damit verbundene spürbare Steigerung der Qualität führten dazu, dass der zunehmenden Konkurrenz aus Übersee erfolgreich begegnet werden konnte. Verbunden mit umfangreichen Investitionen konnte der Trend zu höherwertigen Produkten verstärkt werden. Zu Beginn des Jahrhunderts hatte sich die optische Industrie Rathenows zu einer bedeutenden Exportindustrie entwickelt. Wichtig waren vor allem die Märkte in Großbritannien, Russland, Frankreich, Österreich oder Italien.

Rathenow - die „Stadt der Optik“ - war weltweit bekannt.

Quellen

Duncker, Johann Heinrich August: Belehrung über Brillen und die verbesserte Hörmaschine, 2. Auflage, Rathenow 1820.

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz PK:

II. HA, Acta der technischen Deputation, XXVIII Nr. 2, Pro Memoria;

II. HA, Generaldirektorium, Abt. 25 Fabrik-Departement, 439, Nr.79.

Königlich Berlinische Zeitung von Staats- und Gelehrtensachen (Vossische Zeitung), 26. April 1803.

Kreis- und Verwaltungsarchiv Havelland, Optisches Sammlungsgut:

Duncker, Eduard: Chronik der optischen Industrie Anstalt, seinem Nachfolger und lieben Neffen Emil Busch gewidmet zum Andenken, 1863 (handgeschriebenes Manuskript).

Literatur

Abbe, Ernst: Gesammelte Abhandlungen IV. Unveröffentlichte Schriften wissenschaftlich-technischen Inhalts. Erste Hälfte: Arbeiten zum Glaswerk zwischen 1882 und 1885. Hildesheim, Zürich, New York 1989.

Albrecht, Karl: Die Geschichte der Emil Busch A.-G. - optische Industrie Rathenow vom wirtschaftlichen Standpunkt. Ein Beitrag zur Erkenntnis der Struktur des Wirtschaftslebens. Erfurt 1925.

Albrecht, Karl: Eduard Duncker. Geschichte seines Wirkens. Weimar 1928.

Buck, Susanne: Der geschärfte Blick - zur Geschichte der Brille und ihrer Verwendung in Deutschland seit 1850, Marburg 2002. [Siehe: Hier]

Götze, Bettina / Mertens, Joachim (Hrsg.): Rathenow Wiege der optischen Industrie, Berlin 2020.

Grimm, Albrecht: 120 Jahre Photogrammetrie in Deutschland. In: Deutsches Museum. Abhandlungen und Berichte 45 (1977), H. 2., S. 4 ff.

Hellmuth, Edith / Mühlfriedel, Wolfgang: Carl Zeiss. Die Geschichte eines Unternehmens. Band 1. Zeiss 1846-1905. Weimar, Köln, Wien 1996.

Hentrich, Lutz: Zur Entwicklung der optischen Industrie in Deutschland im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Rathenower optischen Industrie. Dissertation A. Potsdam 1980.

Kinder, Sebastian / Porada, Haik Thomas (Hrsg.): Das Havelland um Rathenow und Premnitz. Köln, Weimar, Wien 2017.

Meyer, Rudolf: Albrecht Meydenbauer - Baukunst in historischen Fotografien. Leipzig 1985.

Nitsche, Ernst: Immer ein scharfes Auge. Von Nitsche & Günther bis zu NiGuRa Metzler. Heidelberg 2007.

Nitsche, Hans: Die Rathenower Brillen-Industrie mit besonderer Berücksichtigung ihrer geschichtlichen und technischen Entwicklung. Inaugural-Dissertation. Jena 1921.

Rohr, Moritz von / Stegmann, Karl: Zur Brillenversorgung Deutschlands um die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Beiträge zur Geschichte der Brille. Stuttgart 1958, S.174 ff.

Seeger, Hans T.: Feldstecher Ferngläser im Wandel der Zeit. Borken 1989.

Zschimmer, Eberhard: Die Glasindustrie in Jena. Jena 1909. [Siehe: Hier]

Zum 100-jaehrigen Jubiläum der Rathenower optischen Industrie Anstalt vorm. Emil Busch und der optischen Industrie in Rathenow. (Zur Erinnerung an die Feier ihres hundertjährigen Bestehens Rathenower optische Industrie-Anstalt. Rathenow 1900.

60 Jahre Nitsche & Günther Optische Werke A.G. Rathenow, Berlin o. J.

Abbildungsnachweis

Abb.: 1-4  Archiv Optik Industrie Museum / Archiv Kulturzentrum Rathenow.

Empfohlene Zitierweise

Götze, Bettina: Optische Industrie Rathenow (1800-1900), publiziert am 29.02.2020; in: Historisches Lexikon Brandenburgs, URL: http://www.brandenburgikon.de (TT.MM.JJJJ)

Kategorien

Epochen: Preußische Provinz
Themen: Wirtschaft


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